Online-Seminare zu Theaterpädagogik und Digitalität

Online-Seminare zu Theaterpädagogik und Digitalität

LaT-Projekt: Online-Seminarreihe 20202020

Seit geraumer Zeit beschäftigt die zunehmende Digitalisierung unserer Gesellschaft auch die Theaterpädagogik. In zwei Online-Seminarreihen beschäftigt sich der LaT mit dem Spannungsfeld von analoger und digitaler Theaterarbeit.

Trotz großer Vorbehalte gab es erste Annäherungen an digitale Formate. Durch die Covid-19 Pandemie sind wir dazu gezwungen worden, uns in kurzer Zeit mit den digitalen Möglichkeiten unserer Arbeit auseinanderzusetzen. Das betrifft die konkrete theaterpädagogische Arbeit mit Gruppen, aber auch unsere Netzwerks-, Planungs- und Organisationstätigkeit in Projekten und Produktionen. Die Seminare laden die Theaterpädagogik Niedersachsens dazu ein, sich Möglichkeiten, Chancen und Grenzen digitaler Formate auszutauschen und Erfahrungen der Arbeit mit den notwendigen Abstands- und Hygienevorschriften in der Präsenzarbeit zu teilen.

 

Mittwoch, 03.06.2020, 11-12:00 

Update Landesverband Theaterpädagogik Niedersachsen e.V.

Der LaT stellt sich vor. Wir informieren euch über die neue Struktur und die Aktivitäten des LaT. Der aktuelle Stand der Fragen zu Covid-19 wird thematisiert (Unterstützung Soloselbstständiger, Exit-Strategien, Hygienevorschriften). Wie ist unsere Haltung zu Möglichkeiten der digitalen theaterpädagogischen Arbeit?

Mittwoch, 10.06.2020, 11-12:15

Theaterpädagogik digital?

Welche Möglichkeiten, Chancen und Grenzen stecken in digitalen Formaten für unsere Arbeit als Theaterpädagog*innen? Gute Beispiele aus der Praxis regen uns zum Erfahrungsaustausch an und wir finden Antworten auf mögliche Fragen.

Mittwoch, 24.06.2020, 11-12:15

„Theaterunterricht und -fortbildung digital“

Impuls: Rob Doornbos (Theater mit Rob)

Welche Möglichkeiten, Chancen und Grenzen stecken in digitalen Formaten für unsere Arbeit als Theaterpädagog*innen? Gute Beispiele aus der Praxis regen uns zum Erfahrungsaustausch an und wir finden Antworten auf mögliche Fragen.

Mittwoch, 08.07.2020, 11-12:30

„Theaterkunst und Digitalität“          

Impuls: Matthias Gräßlin (Theaterwerkstatt Bethel)

Ist Theater eine reine Präsenzkunst? Ist Theater der Gegenentwurf zur Digitalisierung? Oder gilt ein Sowohl-als-auch? Und wie kann dieses aussehen? Wir werfen Fragen auf, loten sie im gemeinsamen Spiel aus und finden mögliche  Antworten. Matthias Gräßlin führt uns mit einem Vortrag in das Thema. Gemeinsam denken, spielen und präsentieren wir unsere Ergebnisse.

Mittwoch, 22.07.2020, 11-12:30

„Inklusive Theaterarbeit und Digitalität“  

Impuls: Jessica Leffers (Blauschimmel Atelier Oldenburg)

Digitale Spielformate und Theaterprojekte stellen neue Herausforderungen und Fragen an die Inklusion. Können Barrieren abgebaut werden? Entstehen neue Zugänge? Wen erreichen wir, wen schließen wir aus? Ein Impulsvortrag von Jessica Leffers bringt Dimensionen des Themas ins gemeinsame Spielen und Denken ein.

Mittwoch, 18.11.2020, 11-12:30

„Theaterpädagogik – Quo Vadis?“

Netzwerk- und Austauschtreffen der Theaterpädagogik in Niedersachsen. Raum für den Austausch der Arbeitserfahrungen in der Präsenzarbeit unter den notwendigen Abstands- und Hygienemaßnahmen. Welche Folgen hat der „eingeschränkte Lockdown“ für eure/unsere Arbeit? Wie richten wir unsere Arbeit aus für den „langen Coronaweg“?

Dienstag, 01.12.2020

„Hybrid-Formate – Die Zukunft der Theaterpädagogik?“

Welche Chancen und Möglichkeiten bietet die hybride Planung und Ausrichtung von theaterpädagogischen Projekten und damit die Verbindung von analogen und digitalen Bildungs- und Theaterräumen. Gute Beispiele aus der Praxis regen uns zum Erfahrungsaustausch an und wir finden Antworten auf mögliche Fragen.

Die Teilnahme an allen Online-Seminaren ist kostenfrei.

Die Online-Seminar-Reihe wird gefördert durch das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur im Rahmen des Programms: Theaterpädagogik in der Fläche verankern – Dezentrale Strukturen für Niedersachsen aufbauen

Niedersächsisches Ministerium für Wissenschaft und Kultur | Logo

 

Online-Seminar zu Hybridformaten

Online-Seminar zu Hybridformaten

Theaterpädagogik und Digitalität

…und damit die Verbindung von analogen und digitalen Bildungs- und Theaterräumen? Gute Beispiele aus der Praxis regen uns zum Erfahrungsaustausch an und wir finden Antworten auf mögliche Fragen.

Anmeldung bis spätestens 30.11. unter: projektbuero_hildesheim@lat-niedersachsen.de. Die Teilnahme ist kostenfrei.

Online-Seminar „Hybrid-Formate – Die Zukunft der Theaterpädagogik?“, 1.12.2020


Online-Seminare des LaT zum Thema Theaterpädagogik und Digitalität: Die Covid-19 Pandemie beschäftigt unsere Gesellschaft länger als gehofft. Sie zwingt uns zu einer Neuausrichtung der Rahmenbedingungen, aber auch der inhaltlichen Ausrichtung der theaterpädagogischen Arbeit. Das betrifft die konkrete theaterpädagogische Arbeit mit Gruppen, aber auch unsere Netzwerks-, Planungs- und Organisationstätigkeit in Projekten und Produktionen. In dieser zweiten Reihe von Online-Seminaren laden wir die Theaterpädagogik Niedersachsens dazu ein, sich über die Erfahrungen der Arbeit mit den notwendigen Abstands- und Hygienevorschriften in der Präsenzarbeit und den Möglichkeiten, Chancen und Grenzen digitaler Formate auszutauschen


» Weitere Online-Seminare 2020

Coronahilfe für Theaterpädagog*innen

Coronahilfe für Theaterpädagog*innen

Coronavirus-Information

Hilfe für Theaterpädagog*innen

KSK - Aktuelle Hinweise

Aufgrund der Corona-Pandemie kommt es bei Versicherten und Abgabepflichtigen in der Künstlersozialversicherung zu Einnahmeausfällen u.a. durch abgesagte Veranstaltungen, zurückgegebene Tickets etc. Dies kann für die Betroffenen ganz erhebliche und bedrohliche Auswirkungen haben. Das Künstlersozialversicherungsgesetz bietet hierfür einige Maßnahmen, die auf der Website der KSK nachzulesen sind.

» Das entsprechende Formular finden Sie hier.

Wege zur finanziellen Unterstützung

Eckpunkte „Corona-Soforthilfe für Kleinstunternehmen und Soloselbständige“

Sachverhalt:
Es gibt erheblichen Bedarf für unbürokratische Soforthilfe zugunsten von Kleinstunternehmen aus allen Wirtschaftsbereichen sowie Soloselbständigen und Angehörigen der Freien Berufe, die in der Regel keine Kredite erhalten und über keine Sicherheiten oder weitere Einnahmen verfügen.

Eckpunkte des Soforthilfe-Programms:

  • Finanzielle Soforthilfe (steuerbare Zuschüsse) für Kleinstunternehmen aus allen Wirtschaftsbereichen sowie Soloselbständige und Angehörige der Freien Berufe bis zu 10 Beschäftigten.
    • Bis 9.000 € Einmalzahlung für 3 Monate bei bis zu 5 Beschäftigten (Vollzeitäquivalente)
    • Bis 15.000 € Einmalzahlung für 3 Monate bei bis zu 10 Beschäftigten (Vollzeitäquivalente)
  • Sofern der Vermieter die Miete um mindestens 20 % reduziert, kann der ggf. nicht ausgeschöpfte Zuschuss auch für zwei weitere Monate eingesetzt werden.
  • Ziel: Zuschuss zur Sicherung der wirtschaftlichen Existenz der Antragsteller und zur Überbrückung von akuten Liquiditätsengpässen, u.a. durch laufende Betriebskosten wie Mieten, Kredite für Betriebsräume, Leasingraten u.ä (auch komplementär zu den Länderprogrammen)
  • Voraussetzung: wirtschaftliche Schwierigkeiten in Folge von Corona. Unternehmen darf vor März 2020 nicht in wirtschaftlichen Schwierigkeiten gewesen sein. Schadenseintritt nach dem 11. März 2020.
  • Antragstellung: möglichst elektronisch; Existenzbedrohung bzw. Liquiditätsengpass bedingt durch Corona sind zu versichern.
  • Technische Daten: Mittelbereitsstellung durch den Bund (Einzelplan 60); Bewirtschaftung durch BMWi, Bewilligung (Bearbeitung der Anträge, Auszahlung und ggfs. Rückforderung der Mittel durch Länder/Kommunen; Rechtsgrundlage: Bundesregelung Kleinbeihilfen 2020. Kumulierung mit anderen Beihilfen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie, aber auch mit bestehenden deminimis-Beihilfen grundsätzlich möglich. Eine Überkompensation ist zurückzuzahlen. Bei der Steuerveranlagung für die Einkommens – oder Körper-schaftsteuer im kommenden Jahr wird dieser Zuschuss gewinnwirksam berück-sichtigt.
  • Programmvolumen: bis zu 50 Mrd.€ bei maximaler Ausschöpfung von 3 Mio. Selbständigen und Kleinstunternehmen über 3+2 Monate. Nicht verwendete Haushaltsmittel fließen in den Haushalt zurück.

https://www.bundesregierung.de/breg-de/themen/coronavirus/hilfen-fuer-kuenstler-und-kreative-1732438

Quelle: Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, Bundesministerium für Finanzen

Hilfen für Künstler:innen und Kreative

Hier finden Sie einen Überblick über neu aufgelegte und bereits bestehende Hilfsangebote und Fördermaßnahmen, die sich an Unternehmen, Angestellte und Solo-Selbständige auch der Kultur- und Kreativwirtschaft richten. Der Überblick wird kontinuierlich aktualisiert.

Quelle: Die Bundesregierung

Niedersachsen schnürt Hilfspaket für Künstlerinnen und Künstler, PM des nds. Ministerium für Wissenschaft und Kultur

Niedersachsen schnürt Hilfspaket für Künstlerinnen und Künstler

Thümler: „Wir helfen schnell und unbürokratisch“

Um die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie für Künstlerinnen und Künstler abzufedern, wird Niedersachsen Künstlerinnen und Künstlern schnell und unbürokratisch helfen. „Den Kulturbetrieb in Niedersachsen trifft die aktuelle Krise besonders stark“ so Niedersachsens Kulturminister Björn Thümler. „Künstlerinnen und Künstler werden mit einer Welle von Absagen konfrontiert. Viele Existenzen sind bedroht. Um hier schnell und unbürokratisch zu helfen, stellen wir in Niedersachsen gerade ein Hilfspaket auf die Beine. Gleichzeitig ist es zutiefst beeindruckend, wie kreativ Kulturschaffende sich mit der neuen Realität arrangieren und kulturelle Teilhabe in den digitalen Raum verlagern. Unsere Kultur lebt – digital! Ich denke da z.B. an per Live-Stream in den Sozialen Medien übertragenen Konzerte, Lesungen und künstlerische Darbietungen. Es würde mich freuen, wenn solche Angebote hohe Klickzahlen generieren würden, um den Künstlerinnen und Künstlern ein unüberhörbares Signal zu senden: „Wir schätzen Eure Arbeit! Wir stehen Euch bei! Wir freuen uns darauf, wieder gemeinsam Kunst und Kultur zu genießen und miteinander zu teilen!“

Die Landeshilfe für Künstlerinnen und Künstler basiert auf zwei Säulen. Die erste Säule ist das Programm „Liquiditätssicherung für kleine Unternehmen“ und läuft über eine Richtlinie aus dem Niedersächsischen Wirtschaftsministerium. Diese richtet sich ausdrücklich nicht nur an Kleinunternehmer, sondern auch an soloselbständige Künstler und Kulturschaffende sowie gewerblich tätige Unternehmen.

Die zweite Säule richtet sich explizit an Kultureinrichtungen, die nach unserem derzeitigen Stand von der Bundesförderung nicht umfasst sind. Hier haben wir die kleinen Vereine und vergleichbare Einrichtungen im Blick, die sonst durch das Raster fallen würden.
Zuschüsse können für das erste Programm seit heute bei der NBank beantragt werden. Die zweite Säule soll schnellstmöglich an den Start gehen.

Zuschüsse können für das erste Programm seit heute bei der NBank beantragt werden. Die zweite Säule soll schnellstmöglich an den Start gehen.

Diese beiden Säulen ergänzen das von der Bundesregierung beschlossene Hilfspaket zur Bewältigung der Corona-Pandemie.
Einzelheiten zum Bundespaket finden Sie unter

https://www.bundesregierung.de/breg-de/bundesregierung/staatsministerin-fuer-kultur-und-medien/aktuelles/bundesregierung-beschliesst-soforthilfe-gruetters-rettungsschirm-fuer-den-kulturbereich–1733612


» Pressemitteilung als PDF

Hilfspaket der Bundesregierung für Selbständige: Kulturrat fordert entsprechenden Anteil für den Kulturbereich

Pressemitteilung

Kulturbereich bietet seine Strukturen an, um die Verteilung der Mittel zu organisieren und damit die öffentlichen Verwaltungen zu entlasten

Berlin, den 19.03.2020. Der Deutsche Kulturrat, der Spitzenverband der Bundeskulturverbände, begrüßt, dass ein spezielles Hilfspaket für Solo-Selbständige und kleine Unternehmen geschaffen werden soll.

Der Deutsche Kulturrat war gestern an Gesprächen mit Arbeitsminister Hubertus Heil, Wirtschaftsminister Peter Altmaier und Kulturstaatsministerin Monika Grütters beteiligt und hat in dem Gespräch auf die gesamtwirtschaftliche Bedeutung der Kultur- und Kreativwirtschaft verwiesen. Der Kultur- und Kreativwirtschaft sind 256.000 Unternehmen zu zurechnen. Daneben sind rund 600.000 Selbständige, einschließlich der Künstlerinnen und Künstler, in der Kultur- und Kreativwirtschaft tätig. Darunter sind rund 340.000 sogenannte Mini-Selbständige mit einem Umsatz unter 17.500 Euro/Jahr. (…)

» Die ganze Pressemitteilung lesen


Gebündelte Informationen bietet die Seite des Deutschen Kulturrats

Der Deutsche Kulturrat stellt auf seiner Seite Informationen zu den Themen Förderung und Kulturpolitik zusammen.


Genossenschaft Deutscher Bühnen-Angehöriger leistet Sofortnothilfe

Die Genossenschaft Deutscher Bühnen-Angehöriger (GDBA) stellt 50.000 Euro zur solidarischen Unterstützung von durch die Corona-Krise in Not geratenen Theaterschaffenden zur Verfügung. Der Betrag stammt aus dem Helene-Achterberg-Hewelcke-Hilfsfonds. Die Schauspielerin hatte der GDBA für solche Zwecke ihr Vermögen hinterlassen.

Arbeitskreis Kulturverbände Niedersachsen

Der Arbeitskreis niedersächsischer Kulturverbände setzt sich für die Interessen und Belange der Kultur und der kulturellen Bildung in Niedersachsen betreffs der Folgen der Covid-19 Pandemie in Niedersachsen ein.

Neben einem Brandbrief an den Ministerpräsidenten, den Minister für Wissenschaft und Kultur und die Fraktionen im niedersächsischen Landtag am 13.03.2020 hat der Arbeitskreis am 18.03.2020 einen Brandbrief an die Abgeordneten des Niedersächsischen Landtags versendet.

Am 23.03.2020 hat der AKKU einen dritten Brandbrief an den Minister für Wissenschaft und Kultur
und die Abgeordneten des Niedersächsischen Landtags verschickt.

Verankerung in der Fläche

2020

Um Theaterpädagogik im Flächenland Niedersachsen zu verankern und deren Reichweite zu vergrößern, stärkt der LaT dezentrale Strukturen.

Hierfür arbeitet er in Projekten mit Theaterpädagogischen Zentren (TPZen) und TPZ-ähnlichen Initiativen zusammen, die Theaterformate im ländlichen Raum umsetzen. Als Kompetenzzentren für theaterpädagogische Betätigung wirken die TPZen lokal und regional. 2020 unterstützt der LaT zwei  TPZen in der Gründungsphase. Im September 2020 gründet sich des TPZ Hannover und 2021 soll es auch in Lüneburg ein TPZ geben.

Darüber hinaus ermöglichen zwei Online-Seminar-Reihen den Austausch von freien und Institutionsgebundenen Theaterpädagog*innen und bilden weiter im Bereich Theaterpädagogik und Digitalität.

Zur Vernetzung von Theaterpädagog*innen an Theatern in Niedersachsen wird ein Arbeitskreis eingerichtet, an dem sich neun Theater beteiligen.

Ausbildung Clownstheater 2021

Ausbildung Clownstheater 2021

Bildungsurlaub

„Jeder Mensch ist ein Clown, aber nur wenige haben den Mut, es zu zeigen.“

Charlie Rivel

Das Clownstheater ist en vogue! Clowns im Altenheim, in der Klinik, „Clowns ohne Grenzen“ und als Bildungsvermittler – in vielen Bereichen haben Clowns zu Recht wichtige Räume gefunden.

Clownerie ist eine ernsthafte Auseinandersetzung mit sich selbst und es kann eine wunderbare Erfahrung sein, eigene Schwächen zu akzeptieren und diese kreativ und mit Augenzwinkern zu nutzen.

Der Clown macht laut Clownslehrer David Gilmore „genau das, wovor alle Angst haben“. Er gibt sich hin, einem Spiel, einem Gefühl. Er stolpert, er versagt, er blamiert sich, er scheitert. Der Clown weiß, dass Scheitern nicht das Ende ist, sondern der Beginn eines neuen Spiels.

Wie wäre es die „Schönheit des Scheiterns “ zu erleben?
Über sich selbst lachen und anderen damit eine Freude bereiten?
Oft wissen wir gar nicht, wie komisch und mitreißend wir sein können!

Jedem Menschen steht Humor zur Verfügung, als Ausdrucksmittel und als Mittel zur Kommunikation. Wir gehen auf Entdeckungsreise zu den eigenen Humorressourcen!

Inhalte

Die Teilnehmenden gehen erste Schritte in die praktische Clownsarbeit. Über Improvisationen, Theaterübungen, Bewegungsarbeit, Gesang, Spiel mit Requisiten und dem Entwickeln eines Handlungsbewusstseins entstehen nach und nach eine eigene Clownsfigur und ein Repertoire von Spielmöglichkeiten. Dazu gehören Authentizität, mutiges Handeln und in Beziehung sein.

Für die 5-Tagesseminare ist Bildungsurlaub nach dem Niedersächsischen Bildungsurlaubsgesetz beantragt.

Die Beschäftigung mit unserem eigenen Verständnis von Humor und die gesellschaftliche Bedeutung des „Narren“  vertiefen die Auseinandersetzung. Wir werden uns auch mit Fragen beschäftigen in welchen Bereichen die neugewonnenen Clownserfahrungen Raum bekommen und wie der eigene Clown bewusst als Lebensbegleiter erlebt werden kann.

Seminarleitung

Heike Scharf

Termine

29.01.2021  / 15:30 Uhr bis 31.01.2021 / 14:00 Uhr

26.02.2021  / 15:30 Uhr bis 28.02.2021  / 14:00 Uhr

12.03.2021  / 15:30 Uhr bis 14.03.2021/ 14:00 Uhr

21.04.2021  / 15:30 Uhr bis 25.04.2021/ 14:00 Uhr

04.06.2021  / 15:30 Uhr bis 06.06.2021 / 14:00 Uhr

02.07.2021  / 15:30 Uhr bis 04.07.2021 / 14:00 Uhr

19.09.2021 / 09:30 Uhr bis 18:00 Uhr

10.11.2021  / 15:30 Uhr bis 14.11.2021 / 14:00 Uhr

Kosten

1450 €  inkl. aller Seminargebühren, Übernachtung im Einzelzimmer, Verpflegung und Material. Ratenzahlungen sind möglich.


» mehr Informationen (PDF)

Wirkungsräume Theaterpädagogischer Zentren

Wirkungsräume Theaterpädagogischer Zentren

Berufsbegleitende Ausbildung Clowntheater & Komik | TuT – Hannover

Berufsbegleitende Ausbildung Clowntheater & Komik | TuT – Hannover

TuT – Hannover: Ausbildung Clowntheater & Komik

ab Sommer 2020

Berufsfachschule mit anerkanntem Abschluss „Darsteller*in für Clowntheater & Komik“.

Auswahlseminar: 6. – 7. Juni 2020

Seit 1992 bieten wir als erste Schule Deutschlands anerkannt professionelle Clown-Komik-Ausbildungen an.

3,5 Jahre an Wochenenden und in Blockseminaren

anerkannter Abschluss „geprüfte*r Darsteller*in für Clowntheater & Komik“

Gastspiele, Tournee-Projekt und individuelles Coaching (optional)


Infos + Anmeldung: 0511 – 32 06 80 | info@das-tut.de | https://www.das-tut.de/de/clown/cl_schule/bba.php

TuT – Hannover: Theaterpädagogik  2020 – 2022

TuT – Hannover: Theaterpädagogik 2020 – 2022

TuT – Hannover: Theaterpädagogik 2020 – 2022

TiB – Theater in Bewegung: eine praxisbetonte theaterpädagogische Fort- und Ausbildung von Profis für Profis.

Das modulare System erlaubt sowohl das Lernen in einer vertrauten Gruppe als auch individuelle Schwerpunktsetzungen.

Leitung: Ralf Höhne und Gastdozent/innen

  • TiB befähigt Lehrkräfte zum Unterrichten des Faches „Darstellendes Spiel für die Primarstufe, die Sekundarbereiche I und II“ in Niedersachsen (Anerkennung in anderen Bundesländern auf Anfrage).
  • TuT ist Mitglied im Bundesverband Theaterpädagogik (BuT) und wird dort als Bildungsinstitut empfohlen.
  • Die TiB-Fortbildungen werden von BuT als Grundlagenbildung Theaterpädagogik anerkannt.

Beginn der nächsten Fortbildung: April 2020

Infos + Anmeldung: 0511 – 32 06 80 | info@das-tut.de | www.das-tut.de

» weitere Informationen (PDF)

Theaterpädagogik in die Fläche bringen: Generationen verbinden durch Theater – Pflegekräfte stärken

Theaterpädagogik in die Fläche bringen: Generationen verbinden durch Theater – Pflegekräfte stärken

2019

Menschen aus drei Generationen kommen durch das Medium des Theaters spielerisch in Kontakt: Kinder, Betreuungs- und Pflegekräfte und Senior*innen. Am generationsübergreifenden Projekt beteiligen sich 16 Seniorenzentren und 16 Grundschulen im ländlichen Raum in ganz Niedersachsen.

Es ist ein Leuchtturmprojekt, in dem, erstmals in der Geschichte des LaT, alle sechs niedersächsischen Theaterpädagogischen Zentren involviert sind.

Besonders am Projekt ist, dass die Senior*innen bei der Aufführung direkt ins Theaterspiel einbezogen werden. Ihre Gedanken, Impulse und Gefühle werden auf der Bühne in Form eines improvisierten Theaters direkt künstlerisch umgesetzt. Dadurch entsteht eine besondere Nähe zwischen den performenden Pflegekräften, Kindern und den Zuschauenden.

„Generationen verbinden durch Theater“ wird im Rahmen des Programms „Theaterpädagogik in die Fläche bringen – Transformationsprozesse initiieren in Niedersachsen“ durchgeführt.


Finanziert wird das Projekt mit Mitteln der Politischen Liste des Niedersächsischen Landtags in Kooperation mit dem Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur. 

Fachtag „Theaterpädagogik in Sprachkursen zur Förderung gesellschaftlicher/kultureller Teilhabe“

Fachtag „Theaterpädagogik in Sprachkursen zur Förderung gesellschaftlicher/kultureller Teilhabe“

02.10.2019

Zum Fachtag trafen sich am 02.10.2019 mehr als 30 Akteure aus der Theaterpädagogik, Vertretungen aus der Kulturpolitik und der Wissenschaft aus ganz Niedersachsen in den Räumen der Agentur für Erwachsenen- und Weiterbildung (AEWB) in Hannover. Sie kamen an diesem Tag zusammen, um sich zu dem Arbeitsschwerpunkt Theaterpädagogik und Sprachförderung auszutauschen und explizit ihre Erfahrungen in den Sprachkursen mit theaterpädagogischem Schwerpunkt auszuwerten, die der LaT im Auftrag der AEWB betreut hat.

Nach musikalischer Einleitung gab es Grußworte, welche die vielfältigen Möglichkeiten der Theaterpädagogik beim Spracherwerb und im Integrationsprozess herausstellten sowie die Notwendigkeit multidisziplinärer Bildungs- und Kulturprojekte. Es sprachen:

  •  Jörg Kowollik, Vorstand des LaT
  • Dr. Henning Marquardt, Agentur für Erwachsenen- und Weiterbildung (AEWB)
  • Hanna Naber, Mitglied des Landtages Niedersachsen
  • Burkhard Jasper, Mitglied des Landtages Niedersachsen
  • Kurt Neubert, Nds. Ministerium für Wissenschaft und Kultur

Inge Schäkel, die Koordinatorin des Projektes im Auftrag des LaT fasste in ihrem Vortrag die unterschiedlichen Arbeitsweisen der mehr als 30 Projekte zusammen, zeigte die Herausforderungen auf und stellte die Projektevaluation vor. Gertrud Auge, theaterpädagogische Leitung eines Teilprojektes, reflektierte ihre Praxiserfahrungen und eröffnete Änderungsmöglichkeiten.

In moderierten Arbeitsgruppen werteten die teilnehmenden Theaterpädagog*innen ihre Projekterfahrungen aus und diskutierten diese im Plenum.

Boubker Moussalli leitete den Workshop „Theaterpädagogik in fremder Sprache“ in arabischer Sprache und bot den Teilnehmenden die Gelegenheit zu erleben, wie es sich anfühlt einem Unterrichtsgeschehen zu folgen, dessen Sprache sie nicht verstehen. Diese Selbsterfahrung führte zu einem angeregten Austausch über unser kulturelles Selbstverständnis und weckte Empathie und Verständnis für die Befindlichkeit von Menschen mit Migrationshintergrund, die eine neue Sprache erlernen müssen.

Der Fachtag wurde durch eine Plakatausstellung gerahmt, in der die Teilprojekte in Wort und Bild präsentiert wurden.

Im Resumée sprachen sich die Theaterpädagog*innen für eine Weiterführung von Sprachkursen mit theaterpädagogischem Schwerpunkt aus und appellierten an die Kulturpolitik und die beteiligten Ministerien, weitere finanzielle Mittel für die Durchführung bereitzustellen.

 

Theaterpädagogik in die Fläche bringen: TPZ-Projekte im ländlichen Raum

Theaterpädagogik in die Fläche bringen: TPZ-Projekte im ländlichen Raum

2019

Theater im ländlichen Raum: Die sechs Theaterpädagogischen Zentren Niedersachsens gehen mit innovativen Formaten in den ländlichen Raum, entwickeln dort 27 Theaterprojekte mit unterschiedlichsten Thematiken und Zielgruppen und stärken Netzwerk und Strukturen.

Besonders am niedersachsenweiten Projekt ist die Reichweite und Vielfalt der Kooperationspartner aus den sozialen, pädagogischen und kulturellen Bereichen sowie ortsansässigen Vereinen und Initiativen. Es entstehen beispielsweise Inszenierungen regionaler Texte und Orte, Theater in dezentralen Unterkünften, inklusives Theater, Erzählcafés in Dörfern, Gametheater in Schulen und mobile Weihnachtsbudeninszenierungen in verschiedenen Gemeinden. Außerdem werden Infoveranstaltungen und Kurzworkshops angeboten, in denen sich die Theaterpädagogik als Disziplin vorstellt.


Finanziert wird das Programm „Theaterpädagogik in die Fläche bringen 2019 – Transformationsprozesse für Niedersachsen initiieren “ mit Mitteln der Politischen Liste  Niedersächsischen Landtags in Kooperation mit dem Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur. 

Theater professionell anleiten – Die Weiterbildung Darstellendes Spiel beginnt jetzt im Januar 2020!

Theater professionell anleiten – Die Weiterbildung Darstellendes Spiel beginnt jetzt im Januar 2020!

Theater professionell anleiten – Die Weiterbildung Darstellendes Spiel beginnt jetzt im Januar 2020!

Ihre Theaterleidenschaft ist ansteckend? Unsere Weiterbildung Darstellendes Spiel wertschätzt Ihre Kreativität und eröffnet Ihnen neue Berufsperspektiven.

Für wen?
Die berufsbegleitende Weiterbildung Darstellendes Spiel richtet sich an

– Lehrer*innen aller Schulformen, die das Fach unterrichten oder als AG anbieten möchten
– Multiplikator*innen der Kultur-, Sozial- und Jugendarbeit
– Leitende von Amateurtheatergruppen
– Lehrende an Hochschulen und Fachhochschulen

Von wem?
Wir führen die Fortbildung in Kooperation mit dem Theater für Niedersachsen (TfN) durch.

Gesamtleitung:
Annli von Alvensleben und Julia Solórzano

Gastdozent*innen:
Johannes von Götz, Fachlehrer für Darstellendes Spiel (Schillerschule Hannover)
Kathrina Hülsmann, Musiktheaterpädagogin und Musikerin (Quartett PLUS 1)
Jannis Kaffka, Improtheatermusiker, -lehrer und -performer (Kießling & Kaffka)
Markus Lochthofen, Licht, Ton- und Bühnenmusiker (Uni Hildesheim)
Nicole Pohnert, Tänzerin (tanz.utan) und Theaterpädagogin
Regine Sengebusch, Dipl. Kulturpädagogin, Schauspielerin und Regisseurin

Die Teilnehmenden

  • erwerben praktisches Grundlagen- und Methodenwissen zur Unterrichts- und Probengestaltung
  • erhalten vielfältige Anregungen zum Umgang mit Texten und Themen
  • lernen verschiedene theatrale Ausdrucksformen sowie Prinzipien der szenischen und räumlichen Gestaltung kennen
  • erfahren unterschiedliche Anleitungsstile und setzen sich mit ihrer Rolle und Erfahrung als Spielleitung auseinander
  • und erleben durch eigenes Ausprobiere, wie energiespendend, horizonterweiternd und fröhlich Theaterarbeit sein kann!

Die modulare einjährige Weiterbildung „Darstellendes Spiel“ erstreckt sich inhaltlich von einfachen Theaterübungen bis hin zur kompletten Stückentwicklung mit Aufführung. Sie befähigt zur Theaterarbeit mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen im schulischen und außerschulischen Bereich.

Hinweis für Lehrer*innen:
Die Weiterbildung schließt mit einer Zertifizierung durch das TPZ ab. Sie qualifiziert Lehrer*innen zum Unterrichten des Schulfachs „Darstellendes Spiel“ in Sekundarbereich I und II in Niedersachen, stellt aber keine Befähigung zur Abnahme von Abiturprüfungen dar.

Umfang:
Die Weiterbildung läuft berufsbegleitend von Januar 2020 bis Januar 2021 (zu den Terminen im Einzelnen siehe unten). Sie umfasst 250 Stunden, verteilt auf zwölf Wochenenden. Außerdem sind drei Besuche von Theateraufführungen enthalten.

Kosten:
1.900 Euro, Ermäßigung nach Absprache möglich. Geringverdienende können ggf. den Bildungsgutschein der Arbeitsagentur nutzen. Frühbucher-Rabatt in Höhe von 150 Euro bei Buchung bis 31. Oktober 2019!

Wo?
In Hildesheim, z.B. im Theater für Niedersachsen (TfN) und in der Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst (HAWK).

Download Postkarte (PDF)

Ausbildung Spiel und Theaterpädagogik / Playing Arts  2020 – 2022

Ausbildung Spiel und Theaterpädagogik / Playing Arts 2020 – 2022

Wozu das Theater?

Die Antwort ist einfach: Die Arbeitsfelder von Schule, Jugend-, Bildungs- und  Sozialarbeit unterliegen ständigen Veränderungsprozessen. Insbesondere die zunehmende Heterogenität der Zielgruppen und die strukturellen Veränderungen im Bildungs- und Sozialbereich erfordern seitens der professionell Tätigen neue Gestaltungs- und Kommunikationsformen. Die Ausbildungsinhalte sind geeignet für den Einsatz in Theatergruppen, in Schulen (insb. im Fach Darstellendes Spiel), aber auch im präventiven Sozial- und Kommunikationstraining, in der Kinder-, Jugend- oder Konfirmandenarbeit, bei der Seminargestaltung und in Beratungssituationen. Und natürlich auch für eine eigene persönliche Weiterbildung und Horizonterweiterung!

Die Ausbildung beginnt am 14. bis 16. Februar  2020. Der Auswahl- und Entscheidungstag findet am 30. November 2019 statt.

Infoabend am 12. September 2019, 19:15 Uhr bis 21:30 Uhr in Oldenburg.

Die Ausbildung selbst findet im Ev. Bildungshaus Rastede statt.

Anmeldeschluss für den Infoabend: 05. September 2019

Nähere Informationen bei Heike Scharf, Ev. Bildungshaus Rastede,  

Tel.: 04402-928412, Email: scharf@hvhs.de und Uwe  Fischer, Arbeitsstelle für Kulturelle Bildung in der Ev. -Luth. Kirche in Oldenburg, Tel.: 04402-97299315, Email: uwe.fischer@kirche-oldenburg.de

www.hvhs.de

»Flyer (PDF)

 

TransFairTheater – Vom Spiel zur Sprache

TransFairTheater – Vom Spiel zur Sprache

2018/2019

Spielerischer Spracherwerb: 24 geschulte Theaterpädagog*innen aus ganz Niedersachsen vermitteln 120 Lehrkräfte für Deutsch als Fremd- und Zweitsprache (DaF/DaZ) in 11 Fortbildungen körperorientierte und kreative Lehr- und Lernmethoden beim Fremdsprachenerwerb. 

Die teilnehmenden Lehrer*innen können ihr didaktische Repertoire erweitern, auf Augenhöhe mit den Theaterpädagog*innen Übungen entwickeln und erproben und erhalten. Nach der Fortbildung erhalten sie ein individuelles Coaching in der Lehrpraxis, um erlernte Methoden in der Lehrpraxis abzusichern.


Das Modellprojekt TransFairTheater ist eine Kooperation zwischen dem Landesverband der Volkshochschulen in Niedersachsen, der Kreisvolkshochschule Ammerland (kvhs), der Agentur für Erwachsenen- und Weiterbildung (AEWB) und dem Landesverband Theaterpädagogik Niedersachsen (LaT). Es wurde gefördert vom Ministerium für Wissenschaft und Kultur (MWK) und 2018/2019 durchgeführt.