TransFairTheater – Vom Spiel zur Sprache

TransFairTheater – Vom Spiel zur Sprache

2018/2019

Spielerischer Spracherwerb: 24 geschulte Theaterpädagog*innen aus ganz Niedersachsen vermitteln 120 Lehrkräfte für Deutsch als Fremd- und Zweitsprache (DaF/DaZ) in 11 Fortbildungen körperorientierte und kreative Lehr- und Lernmethoden beim Fremdsprachenerwerb. 

Die teilnehmenden Lehrer*innen können ihr didaktische Repertoire erweitern, auf Augenhöhe mit den Theaterpädagog*innen Übungen entwickeln und erproben und erhalten. Nach der Fortbildung erhalten sie ein individuelles Coaching in der Lehrpraxis, um erlernte Methoden in der Lehrpraxis abzusichern.


Das Modellprojekt TransFairTheater ist eine Kooperation zwischen dem Landesverband der Volkshochschulen in Niedersachsen, der Kreisvolkshochschule Ammerland (kvhs), der Agentur für Erwachsenen- und Weiterbildung (AEWB) und dem Landesverband Theaterpädagogik Niedersachsen (LaT). Es wurde gefördert vom Ministerium für Wissenschaft und Kultur (MWK) und 2018/2019 durchgeführt.

Theaterpädagogik in Sprachkursen zur Förderung gesellschaftlicher/kultureller Teilhabe

Theaterpädagogik in Sprachkursen zur Förderung gesellschaftlicher/kultureller Teilhabe

Der Landesverband Theaterpädagogik Niedersachsen erhält für das Jahr 2019 insgesamt 250.000,- € als Fördermittel für Theaterprojekte vom Land Niedersachsen

Der Landesverband Theaterpädagogik Niedersachsen erhält für das Jahr 2019 insgesamt 250.000,- € als Fördermittel für Theaterprojekte vom Land Niedersachsen

Der Landesverband Theaterpädagogik wird aus Landesmittel für das Jahr 2019 insgesamt 250.000,- € erhalten, um das Projekt: „Theaterpädagogik in die Fläche bringen – Transformationsprozesse initiieren für Niedersachsen“ durchzuführen.

Das Projekt wird sowohl durch die Geschäftsstelle in Oldenburg, als auch durch den Projektleiter im Projektbüro im TPZ Hildesheim koordiniert. Die Fördergelder ermöglichen es dem Landesverband Theaterpädagogik zahlreiche dezentrale theaterpädagogische Projekte vor allem im ländlichen Raum Niedersachsens zu initiieren und durchzuführen. Dabei kann der Landesverband Theaterpädagogik auf die sechs im Verband organisierten Theaterpädagogischen Zentren (TPZ Albstedt, TPZ Hildesheim, TPZ Braunschweig, tpw osnabrück, TPZ Lingen, TPZ Oldenburg/Jugendkulturarbeit e.V.) als kompetente regionale Ansprechpartner bauen, die aktiv daran mitwirken werden, interessierte lokale Einrichtungen zu beraten und sie bei der Initiierung von theaterpädagogischen Projekten zu unterstützen.

Ein Schwerpunkt der Projektarbeit wird es sein, aktuelle gesellschaftliche Herausforderungen zu erkennen und die gesellschaftlichen Transformationsprozesse mittels der Theaterarbeit exemplarisch zu bearbeiten und die Ergebnisse über Fachtreffen mit Kolleginnen und Kollegen, aber auch mit Landespolitiker*innen und dem Ministerium für Wissenschaft und Kultur zu reflektieren.


Ausbildung Clownstheater 2019

Ausbildung Clownstheater 2019

„Jeder Mensch ist ein Clown, aber nur wenige haben den Mut, es zu zeigen.“ (Charlie Rivel)

Das Clownstheater ist en vogue! Clowns im Altenheim, in der Klinik, „Clowns ohne Grenzen“ und als Bildungsvermittler – in vielen Bereichen haben Clowns zu Recht wichtige Räume gefunden.

Clownerie ist eine  ernsthafte Auseinandersetzung mit sich selbst und es kann eine wunderbare Erfahrung sein, eigene Schwächen zu akzeptieren und diese kreativ und mit Augenzwinkern zu nutzen.

Der Clown macht laut Clownslehrer David Gilmore „genau das, wovor alle Angst haben“. Er gibt sich hin, einem Spiel, einem Gefühl. Er stolpert, er versagt, er blamiert sich, er scheitert. Der Clown weiß, dass Scheitern nicht das Ende ist, sondern der Beginn eines neuen Spiels.

Wie wäre es die „Schönheit des Scheiterns „ zu erleben?

Über sich selbst lachen und anderen damit eine Freude bereiten?

Oft wissen wir gar nicht, wie komisch und mitreißend wir sein können!

Jedem Menschen steht Humor zur Verfügung, als Ausdrucksmittel und als Mittel zur Kommunikation. Wir gehen auf Entdeckungsreise zu den eigenen Humorressourcen!

Inhalte
Die Teilnehmenden gehen erste Schritte in die praktische Clownsarbeit. Über Improvisationen, Theaterübungen, Bewegungsarbeit, Gesang, Spiel mit Requisiten und dem Entwickeln eines Handlungsbewusstseins entstehen nach und nach eine eigene Clownsfigur und ein Repertoire von Spielmöglichkeiten. Dazu gehören Authentizität, mutiges Handeln und in Beziehung sein.

Für die 5 Tagesseminare ist Bildungsurlaub nach dem Niedersächsischen Bildungsurlaubsgesetz beantragt.

Die Beschäftigung mit unserem eigenen Verständnis von Humor und die  gesellschaftliche Bedeutung des „Narren“  vertiefen die Auseinandersetzung. Wir werden uns auch mit Fragen beschäftigen in welchen Bereichen die neugewonnenen Clownserfahrungen Raum bekommen  und wie der eigene Clown bewusst als Lebensbegleiter erlebt werden kann.

Leitung
Heike Scharf; Theaterpädagogin

Termine
25.01.2019  / 16:00 Uhr bis 27.01.2019 / 14:00 Uhr
15.02.2019  / 16:00 Uhr bis 17.02.2019  / 14:00 Uhr
22.03.2019  / 16:00 Uhr bis 24.03.2019 / 14:00 Uhr
15.05.2019  / 16:00 Uhr bis 19.05.2019 / 14:00 Uhr
14.06.2019  / 16:00 Uhr bis 16.06.2019 / 14:00 Uhr
01.09.2019 / 10:00 Uhr bis 18:00 Uhr
23.10.2019  / 16:00 Uhr bis 27.10.2019 / 14:00 Uhr
08.11.2019  / 16:00 Uhr bis 10.11.2019 / 14:00 Uhr

Kosten
1.350 €  inkl. aller Seminargebühren, Übernachtung im Einzelzimmer, Verpflegung und Material. Ratenzahlungen sind möglich.

Ort
Ev. Bildungshaus Rastede, Mühlenstr. 126, 26180 Rastede

Telefon: 04402/92840
Email: info@hvhs.de

www. hvhs.de

» weitere Informationen (PDF)

TransFairTheater – Vom Spiel zur Sprache

TransFairTheater – Vom Spiel zur Sprache

TransFairTheater – Vom Spiel zur Sprache

Fortbildung für DaF/DaZ-Lehrkräfte

Das Projekt findet in 2019 statt und ist eine Kooperation der KVHS Ammerland, dem Landesverband der Volkshochschulen, dem Landesverband Theaterpädagogik (LaT) und der Agentur für Erwachsenen und Weiterbildung Niedersachsen (AEWB).

Es geht um die Weiterbildung von DAF Lehrer*innen mittels theaterpädagogischer Methoden.

1. Schritt ist ein gemeinsames Konzeptionswochenende zusammen mit zwei Teamer*innen und einem Unterstützungsteam, um Methoden auszutauschen, Praxiserfahrungen zu reflektieren und gemeinsam ein Konzept zu entwickeln (Ort des Workshops ist in Hildesheim oder Hannover).

Die Termine für diesen Workshop sind am 11./12./13. Januar 2019 in Oldenburg, bzw. am 18./19./20. Januar 2019 in Hildesheim/Hannover.
Dieser Workshop mit Übernachtung ist kostenfrei. (Der Freitag ist bereits ein Workshoptag!)

» Anmeldung Oldenburg

» Anmeldung Hildesheim/Hannover

2. Schritt ist die Leitung einer Fortbildung für DAF_ler*innen und die Supervision deren Unterrichts.
Diese Arbeit wird dann gut bezahlt (50,- €/h) (Gesamtbudget etwa 3.500,-€).
Danach gehören die TP zu einem Pool, auf den die Volkshochschulen weiter zurückgreifen können.

Wir freuen uns auf eure Anmeldungen. Bitte nutzt die Chance!

» weitere Informationen (PDF)

» Flyer „TransfairTheater“


TransFair Theater findet in Assoziation mit SCENARIO – dem Department of Theatre des University College Cork Ireland statt.


Fachtag „Transformation – Theaterpädagogik für eine Gesellschaft des Wandels“

Fachtag „Transformation – Theaterpädagogik für eine Gesellschaft des Wandels“

29.10.2018

Auf dem Fachtag „Transformation – Theaterpädagogik für eine Gesellschaft des Wandels“ trafen sich am 29. Oktober 2018 mehr als 50 Akteure aus den verschiedenen Wirkungsbereichen der Theaterpädagogik; Vertretungen aus der Kulturpolitik, sowie der Wissenschaft um sich zu ihren aktuellen Arbeitsschwerpunkten, Herausforderungen und Fragen auszutauschen. Tagungsort war das Künstlerhaus in Hannover.

Jörk Kowollik begrüßte als Vorstand des LaT die Anwesenden. Das Thema Transformation wurde in den Grußworten von Dr. Silke Lesemann (MdL Nds SPD), Burkhard Jasper (MdL Nds CDU), Dr. Henning Krüger (MWK Nds) und Daniela Koß (Stiftung Niedersachsen) auf die Ebene der Theaterpädagogik reflektiert.

In Fachvorträgen sprachen Sandra Rasch (Theater RambaZamba) zum Thema Inklusion und Teilhabe, Nina Simon (Universität Bayreuth) setzte sich kritisch-reflexiv mit der Theaterpädagogik in Deutschkursen auseinander und Dr. Johannes Kup referierte über den Begriff der Partizipation in wissenschaftlichem Diskurs und praktischer Umsetzung.

In kurzen Spielphasen zum Thema „Transformation“ leiteten Andreas Bentrup und Andreas Sedlag die Teilnehmer*innen praktisch an.

In vier Arbeitsgruppen wurde intensiv zu den Themen:

  1. Sprache/Kommunikation (Moderation: Inge Schäkel)
  2. Inklusion/Teilhabe (Moderation: Liane Kirchhoff)
  3. (ländlicher) Raum (Moderation: Antjé Femfert)
  4. Ressourcen (Moderation: Andrea Fester)

gearbeitet. Die Ergebnisse der Arbeitsgruppen wurden auf Stellwänden präsentiert und von dem Poetry-Slammer Tobias Kunze pointiert zusammengefasst und poetisch umgesetzt.

Die Veranstaltung wurde dokumentiert von dem Grafik-Recorder Kai Gläser von Kala-Grafik, dem Filmemacher Ivo Tödtmann von Goldfisch-Media und dem Fotografen Navid Bookani. Johann Sundermeier musizierte auf der Blockflöte.

Moderiert wurde der Fachtag von Clara Bliefernicht und Andreas Bentrup.

Der Fachtag ist ein Mikroprojekt des Modellprojekts „Theaterpädagogik im interkulturellen Dialog“. Er wird gefördert durch das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur.



Fotos: Navid Bookani


Grafik-Recording:  Kai Gläser von Kala-Grafik


Thementische


Theaterpädagogik im interkulturellen Dialog Logo
Fachtag „Transformation – Theaterpädagogik für eine Gesellschaft des Wandels“, 29.10.2018

Fachtag „Transformation – Theaterpädagogik für eine Gesellschaft des Wandels“, 29.10.2018

Fachtag „Transformation – Theaterpädagogik für eine Gesellschaft des Wandels“

am Montag, den 29.10.2018 im Künstlerhaus Hannover

Auf dem Fachtag treffen sich Akteure aus den verschiedenen Wirkungsbereichen der Theaterpädagogik; Vertretungen aus der Kulturpolitik, der Wissenschaft sowie der praktischen Theaterpädagogik kommen an diesem Tag zusammen, um sich zu ihren aktuellen Arbeitsschwerpunkten, Herausforderungen und Fragen auszutauschen.

Wir möchten diesen Tag als Raum für Information, Inspiration, für Austausch und Reflexion anbieten; Wir möchten Neues lernen, neu gelerntes reflektieren, Erfahrungen von anderen hören  und im gemeinsamen Austausch Möglichkeiten und Perspektiven entdecken. Wir begreifen diesen Fachtag als künstlerischen Prozess, indem wir unsere Fragen, Entdeckungen und Ideen gemeinsam diskutieren und ausprobieren.

Grundlage des Fachtages sollen auch die Erfahrungen und Methoden aus dem Modellprojekt „Theaterpädagogik im interkulturellen Dialog“ sein. Der interkulturelle Dialog dient als Methode mit der wir uns demokratisch auf „Augenhöhe“ begegnen, in einem Prozess mit offenem Ausgang. Wir laden euch ein, den gemeinsamen Versuch zu wagen neue Formen der Kommunikation und Kooperation zu entwickeln und „unsere theaterpädagogische Arbeit nicht nur als kulturvermitielnde Bildung,
sondern vielmehr als interkulturellen Dialog zu verstehen“.

In der Koalitionsvereinbarung der an der Landesregierung Niedersachsens beteiligten Parteien
wird der Theaterpädagogik eine wichtige Rolle zugesprochen, was eine stärkere Förderung
mit sich bringen soll. Dafür ist es von großer Bedeutung, dass die theaterpädagogisch Wirkenden sich der eigenen Vielfalt und Potenziale bewusst werden, um aus Herausforderungen und Fragen gemeinsame Visionen und Ziele zu formulieren.

Jetzt anmelden: projektbuero_hildesheim@lat-niedersachsen.de

» weitere Informationen

Theaterpädagogische Aktion im Landtag Niedersachsen

Theaterpädagogische Aktion im Landtag Niedersachsen

23.08.2018

Grundschüler*innen aus Hildesheim und junge Schauspieler*innen des Jugendkulturarbeit Oldenburg e.V. spielen Playbacktheater für die Abgeordneten des Landtages Hannover unter Anleitung des LaT-Vorstandes und des Projektbüro Hildesheim. Ivo Tödtmann dokumentiert die Aktion im August 2018 in einem Film.

 

 

Fachtagung „Theaterpädagogik im interkulturellen Dialog“, 29.10.2018

Theaterpädagogik im interkulturellen Dialog

Theaterpädagogik im interkulturellen Dialog Logo2017/2018

Vielfalt ist Stärke – Demokratie die Basis. In 30 Projekten entwickeln 600 Kinder, Jugendliche und Erwachsene handlungsorientierte Dialogformen zu Pluralismus, Demokratie, Weltanschauung im Kontext von Migration und setzen sich mit Rassismus und Rechtspopulismus auseinander.

Der Landesverband Theaterpädagogik hat je 15 theaterpädagogische Projekte in den Jahren 2017 und 2018 aus Mitteln des Ministeriums für Wissenschaft und Kultur Niedersachsen gefördert. Themenspezifisch bewerben konnten sich u.a. Theaterpädagogische Zentren und Freie Theater aus Niedersachsen. Höhepunkt des zweiten Projektjahres war ein Theaterfestival in Hannover, an dem die Produktionen aufgeführt wurden. 2500 Menschen wurden mit den Präsentationen erreicht.

Festival „Theaterpädagogik im interkulturellen Dialog“

Festival „Theaterpädagogik im interkulturellen Dialog“

27.11.2017

Im Rahmen des Modellprojektes „Theaterpädagogik im interkulturellen Dialog“ hat der LaT in Kooperation mit dem Jungen Schauspiel Hannover das Festival „Theaterpädagogik im interkulturellen Dialog“ veranstaltet. Am 27.11.2017 trafen sich 125 Spieler*innen und Leitungen aus 14 Theaterprojekten aus ganz Niedersachsen mit Herkunft aus vielen Nationen zum gemeinsamen Spiel, zum Austausch ihrer Liebe zum Theater und natürlich zum interkulturellen Dialog.

Nach Grußworten des Ministerium für Wissenschaft und Kultur Niedersachsen, des Jungen Schauspiel und des LaT arbeiteten alle Beteiligten zusammen in einer Theaterwerkstatt zum Thema interkultureller Dialog. Am Nachmittag präsentierten alle Gruppen Ausschnitte aus ihrer Projektarbeit. Die Musikgruppe „Schal“ begleitete das Festival, Navid Bookani fotografierte und Ivo Tödtmann dokumentierte das Festival auf Film.

Ein Dank geht alle Beteiligte für den intensiven Tag und die gemeinsame Energie und Kreativität für die „Theaterpädagogik im interkulturellen Dialog.“ Finanziert wurde das Festival durch das Ministerium für Wissenschaft und Kultur Niedersachsen.

» Festivalflyer


 

Flucht & Vertreibung – Theater mit Geflüchteten, 27. – 28.01.2018

TiB spezial

Flucht & Vertreibung – Theater mit Geflüchteten

mit Lutz Pickardt

27. – 28.01.2018

 
Um unhaltbaren Zuständen zu entkommen, machen sich Geflüchtete auf den Weg, doch oft ist die Flucht selber das größte ‚Abenteuer‘ und das Ankommen in Deutschland alles andere als einfach. Mit Hilfe von Bildertheater und szenischen Improvisationen gehen wir diesen Stationen nach. Viele von Ihnen möchten andere teilhaben lassen an dem, was sie erfahren haben. Doch können wir ihre oft krassen Geschichten auf die Bühne bringen, ohne sie selber als auch die Zuschauer zu überfordern? Ist das überhaupt sinnvoll? Und wie gehen wir mit ihren Traumata um – können wir sie erkennen und ihnen professionell begegnen?

Dieses Modul richtet sich an alle, die mit gerade angekommenen Flüchtlingen aller Altersstufen arbeiten wollen und sich einer Vielzahl von Fragen und Problemen ausgesetzt fühlen – und das verantwortlich tun möchten und es als Chance begreifen, genau daraus ein spannendes Theater zu gestalten.

https://www.das-tut.de/de/programm/2018/01/27/TiB-spezial-br-/-Flucht–Vertreibung—Theater-mit-Gefluechte-2023

 

Fachtag „Transkulturelle Theaterarbeit“

Fachtag „Transkulturelle Theaterarbeit“

2017

Transkulturelle Theaterarbeit im Kontext von Flucht und Migration – Erfahrungen, Potentiale und Perspektiven

Am 18.12.2017 trafen sich zahlreiche Theaterpädagogen*innen und Multiplikatoren bei dieser bundesweiten Fachtagung in der Bildungsstätte „Weißen Rose 1“ des Vereins Jugendkulturarbeit in Oldenburg.

Fachtagung LaT 2017

Organisiert hatte die Tagung die Bundesarbeitsgemeinschaft (BAG) Spiel & Theater in Kooperation mit dem Landesverband Theaterpädagogik Niedersachsen, unterstützt von dem Verein Jugendkulturarbeit.

 


TuT Hannover: Theaterpädagogische Fort- und Ausbildungen 2017 – 2019

TiB – Theater in Bewegung: eine praxisbetonte theaterpädagogische Fort- und Ausbildung von Profis für Profis.

Das modulare System erlaubt sowohl das Lernen in einer vertrauten Gruppe als auch individuelle Schwerpunktsetzungen.

Leitung: Ralf Höhne und Gastdozent/innen

TiB-Abschlüsse werden anerkannt:

  • für das Weiterbildungszertifikat Darstellendes Spiel in Niedersachsen
  • als Grundlagenbildung Theaterpädagogik vom Bundesverband Theaterpädagogik

Beginn der nächsten Fortbildung: September 2017

Info-Flyer TiB – theaterpädagogische Fort- und Ausbildung 2017 – 2019 (PDF)


TiB-spezial – eine neue Seminarreihe für theaterpädagogisch Erfahrene zu speziellen Themenbereichen: vertiefend, erweiternd, auffrischend! (PDF)


Infos + Anmeldung: 0511 – 32 06 80 | info@das-tut.de | www.das-tut.de

Transkulturelle Theaterarbeit im Kontext von Flucht und Migration, 18. Februar 2017, Oldenburg

Transkulturelle Theaterarbeit im Kontext von Flucht und Migration

Erfahrungen, Potentiale und Perspektiven

am 18. Februar 2017 in Oldenburg

Eine Kooperation des Landesverbandes Theaterpädagogik Niedersachsen und der Bundesarbeitsgemeinschaft (BAG) Spiel & Theater mit Unterstützung von Jugendkulturarbeit e.V. Oldenburg

Nach vorsichtigen Schätzungen von ProAsyl werden von den allein in 2015 in Deutschland angekommenen 890.000 Asylsuchenden ca. 400.000 Menschen langfristig in der Bundesrepublik Deutschland bleiben. 59,3% der Geflüchteten sind unter 25 Jahre, ca. 60.000 minderjährige unbegleitete junge Menschen sind darunter. Die Integrationsmöglichkeiten der jungen Geflüchteten ins Bildungssystem, aber auch Initiativen der informellen Bildung sind von zentraler Bedeutung für ihre weitere Zukunft in Deutschland. Welche Chancen und Potentiale hat die transkulturelle Theaterarbeit sich in diesem Kontext zu engagieren? Welche Erfahrungen aus der migrationsbezogenen und internationalen Theaterarbeit können auf die Zusammenarbeit mit geflüchteten Menschen übertragen werden? Welche Methoden eignen sich, um junge Menschen mit Fluchterfahrung einzubinden in Angebote der außerschulischen und schulischen Theaterarbeit?

Die Tagung stellt konkrete Beispiele aus der bundesweiten und internationalen Theaterpraxis vor, vertieft in Workshops methodische Strategien und nimmt in Impulsbeiträgen die theoretische Auseinandersetzung zum Thema in den Blick.

Die Tagung richtet sich an Theaterspiel- /Sozialpädagog*innen, Theaterlehr*innen, Lehrende und Studierende der Theaterpädagogik, Bildungsreferent*innen.

» Programm und mehr Informationen

Ausbildung Spiel und Theater / Playing Arts / 2017-2019

Wozu das Theater?

Ab Frühjahr 2017 wird ein neuer Ausbildungsgang angeboten.

Die Ausbildung Spiel- und Theaterpädagogik/ Playing Arts vermittelt ein  zeitgemäßes spiel- und theaterpädagogisches Methodenrepertoire, das sich in vielen beruflichen Bereichen anwenden lässt. Die Inhalte können aber auch für eine persönliche Horizonterweiterung genutzt werden.  Großer Wert wird auf eigene Spielleiter_innentätigkeit und die Entwicklung spielerisch-kreativer Fähigkeiten gelegt.


Die Struktur der Ausbildung

  • Grundkurse: 6 Wochenendseminare und 3 Blockseminare (je Mittwoch-Sonntag)
  • Begleitgruppen: 9 eintägige Reflexions- und Supervisionstreffen
  • Kolloquien zur „Halbzeit“ und zum Abschluss der Ausbildung
  • Theater sehen – gemeinsamer Besuch ausgewählter Theateraufführungen
  • 2 Praxisprojekte

Die Ausbildung ist vom Niedersächsischen Landesinstitut für schulische Qualitätsentwicklung (NLQ) anerkannt als Weiterbildungsmaßnahme „Darstellendes Spiel in der Schule (Sek. I und Sek. II)“.


Informationsabend/ Auswahltag und Anmeldung
Informationsabend am 17. November 2016, 19.00 Uhr in Oldenburg

Wir stellen die Inhalte und Struktur der Ausbildung vor und beantworten ihre Fragen. Bitte melden Sie sich mit dem Anmeldeformular an (siehe PDF)!
Anmeldeschluss: 07. November 2016

Am 11. Februar findet in Rastede ein Entscheidungs- und Auswahltag statt.
Anmeldeschluss: 12. Januar 2017


Nähere Informationen
Heike Scharf, Ev. Bildungshaus Rastede
04402-92840 (04402-928412)
scharf@hvhs.de

Uwe  Fischer, Arbeitsstelle für Kulturelle Bildung in der Ev. –Luth. Kirche in Oldenburg
uwe.fischer@kirche-oldenburg.de
www.hvhs.de


» weitere Informationen (PDF)