
Fachtag zur politischen Dimension von Gefühlen in der Theaterpädagogik
Gefühle und Theater gehören zusammen wie Henne und Ei: Das eine ist ohne das andere undenkbar. Gefühle und Politik? Vermischt man lieber nicht. Politik sollte der Raum sein, in dem das beste Argument zählt, nicht die größte Befindlichkeit. Das ist sinnvoll. Aber ist es auch menschlich? Mittlerweile hat die Neurowissenschaft die aufklärerische Trennung von Verstand und Gefühl längst widerlegt. Heute wissen wir: Hinter jeder noch so rationalen Entscheidung stecken Emotionen. Nichts, was wir denken, sagen oder tun, ist ohne Gefühl. Auch nicht Politik. Mehr noch: Wer etwas verändern will, muss anerkennen: Emotionen sind es, die uns ins Handeln bringen. Was machen wir mit dieser Erkenntnis? Vor allem vor dem Hintergrund, dass populistische Akteure längst verstanden haben, was man mit Emotionen in der Politik alles anstellen kann. Wie orientieren wir uns in einem gesellschaftlichen Raum, der zunehmend von Gefühlen und Affekten bestimmt wird? Welche Rolle kommt hier einer Disziplin wie der Theaterpädagogik zu, die täglich mit Emotionen und ihre Inszenierung arbeitet?
Der Fachtag richtet sich an Studierende, Lehrende sowie an Theaterpädagog*innen im schulischen und außerschulischen Bereich.
09.30 – 10.00 Ankommen
10.00 – 10.30 Begrüßung und Grußworte
11:00 – 11:15 Kaffeepause
15:45 – 16:00 Kaffee und Kuchen
16:00 – 16:50 Fishbowl – Fazit und Ausblick
16:50 – 17:00 Abschluss
Teilnahme: kostenlos
Anmeldung bis zum 27.11.26 über https://eveeno.com/machdrama


